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Elternbericht 4

Für die Kinder nur das Beste. Nur „Was ist das Beste?“, fragten wir uns vor 8 Jahren.

 

Es sollte nur kein „Aufbewahrungsort“ sein. Rund um Aurich gibt es verschiedene Kindergärten mit unterschiedlichen Schwerpunkten (echt verwirrend!). Dann stießen wir auf „unseren“ Waldkindergarten.

 

Unser Sohn machte einen Schnuppertag und Papa wollte mit. Beide waren begeistert und fasziniert von einem Ort wo Kinder in Pfützen springen, mit Käfern und Fröschen spielen, auf Bäume klettern und die Natur mit allen Sinnen erleben können. Welche Kinder dürfen und können das noch im Zeitalter von X-Box, Nintendo DS oder Wii?

Der Waldkindergarten erlaubt Kindern wieder Kinder zu sein. Ein Ort ohne Stress und Lärm, aber mit viel Platz zum Toben. Probleme heutiger Konsumgesellschaften wie Haltungs- und Konzentrationsprobleme, Probleme mit der Grobmotorik sowie „Unruhigsein“ werden bei Waldkindergartenkindern kaum beobachtet.

Und jetzt, 4 Jahre später, geht auch unsere Tochter in den Waldkindergarten. Dieses Mal war die Entscheidung ganz einfach, denn unser Kindergarten bietet Kindern das, was für uns als Kinder selbstverständlich war: Spielen an der frischen Luft, Arbeiten mit Ästen, Blättern und Seilen. Der Wald ist ein Ort purer Entspannung und somit ein Fundament gegen den Stress des Alltags.

 

Nein, – ich möchte keine Märchen erzählen und ich beschreibe nicht meine eigene Kindheit.

 

Sucht euch einen Platz im Wald und versucht mal 10 Minuten einfach nur zu beobachten was um euch herum passiert und dann wisst ihr schon, warum wir uns für den Waldkindergarten entschieden haben.

 

Ein Tipp noch von erfahrenen Waldkindergarteneltern:

Im Wald gibt es kein schlechtes Wetter nur schlechte Bekleidung.